Der Krisenvorsorge Blog

Jetzt habe ich gerade einen Artikel über Geld sichern in Krisenzeiten gelesen. Genau richtig wurde dort geschrieben, dass es wahrscheinlich ist auch einmal eine Bank nicht geöffnet vorzufinden und dort kein Geld abheben zu können. Dies kann auch passieren, obwohl das Konto gut gefüllt ist. Gründe können eine Insolvenz, ein Finanzcrash oder eine plötzliche Währungsreform sein. Alle diese Szenarien werden durch die zunehmende Verschärfung der Finanzlage im Euroraum immer wahrscheinlicher (Griechenland Krise, Portugal, Spanien und Großbrittannien).  Bei den geringsten Anzeichen für finanzielle Unsicherheiten, werden die Menschen die Banken stürmen und ihr Geld abheben wollen. Bei einem solchen Bankrun wird das Bargeld in den Automaten bereits nach 2-3 Leuten ausgezahlt sein. Der Rest der Leute geht leer aus.

Ich war neulich auf der Bank. Mir wurde ein Tagesgeldkonto mit 1,1 Prozent Zinsen angeboten. Ich habe mich halb schlapp gelacht und die Beraterin nach der offiziellen Inflationsrate gefragt und warum der Zinssatz darunter liegt. Die Antwort: Weil das Geld täglich zu unseren Öffnungszeiten verfügbar ist.  Dafür dass ich Kontogebühren zahlen soll und der Bank mein Geld zum Arbeiten überlasse, bekomme ich noch einen Zinssatz der unterhalb der Inflationsrate liegt. Der Einzige Grund warum ich dies tun soll, ist weil ich es von dort angeblich jederzeit abholen kann. Wie oben beschrieben, stimmt nicht einmal das.  Also warum nicht das Geld gleich zu Hause lassen und sicher aufbewahren? Ich bekomme für 1000 Euro angelegtes Geld 11 Euro weniger Zinsen als wenn ich es auf der Bank einzahle. Ohh wie schlimm. Das ist noch nicht einmal ins Kino gehen pro Jahr. Wenn ich bedenke wie viel Geld ich für teilweise sinnlose Versicherungen ausgebe, von denen ich nie etwas zurückbekommen werde, sollten mir 11 Euro für die Sicherheit, jederzeit auf mein Geld zugreifen zu können, wert sein.  Dieses mache ich bereits seit 2008 so und habe es nie bereut. Ich bin lieber in anderen Bereichen sparsam, aber diese Sicherheit gönne ich mir, weil ich weiß, diese Krisenvorsorge kommt mir irgendwann einmal zu Gute. Es wurde  ja im Krisenvorsorge Blog früher bereits geblogt, wie eine solche finanzielle Krisenvorsorge mit Bargeld und Silber aussehen kann. Drei Dinge sind wichtig:

  1. Bargeld zu Hause
  2. Gold und Silber als wertstabile Tauschmittel in der Krise
  3. Devisen sicherer Länder wie zum Beispiel der Schweizer Franken oder die Norwegische Krone

So mehr will ich heute erst einmal nicht schreiben. Nachdem mir letzte Woche dreimal mein Content geklaut wurde, habe ich mich auch ein wenig darüber informiert (What  do when someone steals your content) .

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Kommentare zu: "Krisenvorsorge Tipp: Bargeld zu Hause lassen." (1)

  1. Franki schrieb:

    Gerade zu Krisenzeiten ist es eben wichtig die Ruhe zu bewahren. Ich denke, dass sowieso die Banken oft für Krisen in der Wirtschaft schuld sind, und diese eventuell sogar herbeigeführt werden durch Bankgeschäfte oder Insiderinformationen.
    Die Banken können durch diesen Vorsprung an Wissen richtig abkassieren. Besonders durch Devisen und deren Beobachtung können die ja feststellen, ob eine Krise sich anbahnt und ob ein Geschäft gemacht werden kann.
    Wie auch immer, es gibt durch eine Krise bzw. im Finanzmarkt immer Lücken, welche sich auftun, um ein Geschäft zu machen!
    Wir sollten uns also keine Sorgen um unser Geld machen, das System vernichtet es von alleine ;-).

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