Der Krisenvorsorge Blog

Beiträge mit Schlagwort ‘Schuldenkrise’

Die kommende Krise

Inflation im Kopf, Krise vorraus

Die News im Internet und die Nachrichten im Fernsehen überschlagen sich mit immer höheren Schuldenständen verschiedener Staaten. Als ob über Nacht plötzlich die Motten Banknoten auffressen, entstehen weltweit immer größere Schuldenlöcher. Ich habe mich bei dem Gedanken erwischt, bereits eine Inflation in meinem Kopf zu haben. Noch vor ein paar Jahren war eine Million sehr viel Geld für mich. Mittlerweile höre ich nur noch Meldungen von hunderten Milliarden hier und ein paar Billionen dort. Die Höhe der Zahl schein gar keine Rolle mehr zu spielen. Merke ich da schon eine Art Abstumpfung an mir  selbst? Kann ich mir überhaupt noch vorstellen, wie viel Geld das ist? Eine Million werde ich wahrscheinlich nie auf meinem Konto haben. Oder doch? Ich erinnere mich an die fünfzig Millionen Mark Scheine meiner Großmutter aus dem Jahre 1923. So etwas kann jederzeit wieder kommen. Vielleicht schon schneller als wir alle denken und uns lieb sein kann. Aber zurück zu jetzigen Zahlenverhältnissen. Ein gut verdienender Mensch bekommt etwa 50000 Euro brutto im Jahr. Davon sieht er vielleicht die Hälfte kurzzeitig auf seinem Konto, weil sich der Staat den Rest gleich einkassiert. Er muss also 4 Jahre arbeiten, um erst einmal 100000 Euro ausgeben zu können. Für eine Milliarde müsste er also (Taschenrechner such) 40 000 Jahre arbeiten. Die Billionen will ich mir gar nicht ausmalen.

Wenn ich beobachte, wie andere Menschen auf diese Zahlen reagieren, bekräftigt dies meine Ansicht. Wir haben uns schon lange an diese langsame Verschlechterung der Lage gewöhnt. Es schein normal zu sein und wir machen weiter wie immer.  Dabei haben wir völlig übersehen, dass gerade der größte Bankraub allerzeiten auf der Welt stattfindet. Dieser Bankraub ist so mächtig, dass es viele einfach nicht für möglich halten. Die Schulden unserer Staaten bei den Banken steigen immer weiter. Die Schulden, die nach der Finanzkrise (auch für die Banken) aufgenommen wurden, werden immer größer. Eigentlich wurde uns dies als Heilmittel gegen die Finanzkrise verkauft. Wir machen mal kurz mehr Schulden und können das zurückzahlen wenn die Wirtschaft besser läuft, war die Devise in 2009. Jetzt läuft die Wirtschaft wieder, aber dennoch werden zur Deckung des Haushaltes neue Schulden aufgenommen. Genau das ist der Grund für die derzeitige Schuldenkrise. Es werden immer neue Schulden aufgenommen. Getilgt wird nie. Dies muss irgendwann zum Systemcrash führen, denn die Zinsen und Zinseszinsen müssen ja auch bezahlt werden. Sobald gespart wird, lahmt die Wirtschaft und die Einnahmen sinken. Die Schulden von denen ich anfangs geschrieben habe, kamen also nicht über Nacht, sondern waren schon lange da. Das Problem wurde von einer Regierung auf die nachfolgende verschoben. Nur irgendwann führt dieser exponentielle Schuldenanstieg zu einem Crash. Bei der Höhe der Schulden wird das ein sehr großer Knall werden, der da auf uns zukommt.

Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen in den letzten Jahrzehnten scheinen mir im Rückblick nur ein Ziel gehabt zu haben. Machtausbau und Rohstoffsicherung ohne wenn und aber. Auch auf Pump wurden Kriege zur Rohstoffsicherung geführt. Es wurden Banken gerettet, die nicht durch die Finanzkrise in Schieflage gekommen sind und es wurden klassische Schuldenländer in die Euro Gemeinschaftswährung aufgenommen.  Deswegen bin ich der Meinung dass wir bewusst in eine Krise gelenkt werden, weil sich ein paar Menschen der sogenannten Elite noch mehr Macht verschaffen wollen. Jeder Umsturz schwemmt Schaum nach oben. Die selben elitären Gruppen die uns hier gerade in die Krise lenken, werden diejenigen sein die davon am meisten profitieren.  Die Verlierer der kommenden Krise werden aber die Gleichen sein, wie in jeder Krise. Die arbeitende Bevölkerung muss noch härter, noch länger und noch öfter arbeiten, um das wieder aufzubauen, was durch die Krise zerstört wurde. Ein wirksamer Schutz dagegen liegt für mich in der finanziellen Krisenvorsorge unter anderem durch Gold und Silber.

Einige Blogs schreiben sogar schon von der Bewaffung als Krisenvorsorge und von der Unausweichbarkeit einer Inflation. Zum Glück wird die Verfassungsmäßigkeit der deutschen Hilfszahlen an den Eurorettungsschirm noch geprüft.